#18 Was die Kletterhalle mit dem Schlafcoaching zu tun  hat

Blog-Pod I Simone Bendzulla-Achtermann I #18 Was die Kletterhalle mit dem Schlafcoaching zu tun hat

13.02.2024 I alle Beiträge, Kinderschlaf

Was ich schon immer mal machen wollte

Im Dezember war ich zum ersten mal klettern. Ich war schon lange neugierig darauf. Allerdings fehlte immer wieder der letzte Schritt (und der Mut) in die Aktion zu gehen. 

Durch ein Kind -in meiner Osteopathie-Praxis- motviert (vielen Dank dafür🙂), meldete ich mich zu einem Einsteigerkurs an.

Und ja, was soll ich sagen? Es machte mir mega Spaß und brachte mich gleichzeitig auch an meine Grenzen. 

Raus aus der Komfortzone

In einer Übungssequenz sollten wir den freien Fall üben. 

Okaaaaay…😳😳😳

Die erste Herausforderung dabei war, dass ich eine Strecke mit einem Überhang klettern musste.

Hier sollte ich vielleicht erwähnen, dass ich seit 7 Jahren (ja SIEBEN) kein Sport mehr gemacht habe (ich weiß, das geht gar nicht – ist aber ein anderes Thema). 

Ich habe also Null-Kondition, geschweige denn, die nötige Armkraft. Also mit anderen Worten, es war hölle-anstrengend. Aber siehe da – ich schaffte es.

Nun kam ich also endlich am Ziel der Strecke an – kraftmäßig völlig fertig! Dann heiß es „Jetzt spring und lass dich fallen“. Der erste Gedanke war „Der hat sie doch nicht mehr alle.“

Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass ich Höhenangst habe???

Ich bin natürlich nicht gesprungen – Ich bin ja nicht größenwahnsinnig. Ich hing also an der Wand -wie eine dicke Krabbe- und entwickelte Kräfte, was echt beeindruckend war (meine Angst hat eindeutig meine wenige Muskelkraft getoppt😉).

Einen großen Dank an meinen Körper – Jetzt weiß ich, dass noch viel mehr geht, auch wenn man der Meinung ist, dass nichts mehr möglich ist.

Man sprach mir gut zu, motivierte mich, betonte, dass alles nur Kopfsache sei  (ach ne!) und ich hing weiterhin da oben. 

Dann kam noch der Satz „Stelle dir vor, da unten ist Wasser. Keine gute Idee! Ich habe schon als Kind einen Affenaufstand gemacht, wenn ich vom 3er springen musste – Also Vorsicht bei der Wortwahl, wenn du andere motivieren möchtest😉.

Mittlerweile wurden andere Kletterer auf diese -wahrscheinlich von außen betrachtet- urkomische Situation aufmerksam. Auch sie sprachen mir Mut zu und kletterten sogar parallel mit mir, um diesen „Stunt“ gemeinsam mit mir zu machen. Ich habe wirklich eine große Hilfe von völlig fremden Menschen erfahren.

OK – wie war nun die Lösung? Mein Trainer ließ mich nicht aus der Situation entkommen, so dass ich dann letztendlich doch sprang. Ich habe es überlebt und es war -ehrlich gesagt- auch nicht schlimm.

Zumindest habe ich für Unterhaltung gesorgt🙈.

Was hat also die Kletterhalle mit dem Schlafcoaching zu tun?

Du Kletterst, indem du extrem fokussiert bist. Schritt für Schritt gelangst du an dein Ziel – in deinem eigenen Tempo.

Du probierst dich aus, welche Strecke gerade gut zu dir passt. 

Du entscheidest.

Du hast einen Partner an deiner Seite, der dich sichert und dir Tipps geben kann.

Genau diese Punkte erlebst du auch in meinem Schlafcoaching. Die Veränderung der Schlafsituation findet in kleinen Schritten statt.

Du darfst unterschiedliche Tools und Wege ausprobieren und entscheidest letztendlich, was gut für dich und dein Baby ist. 

Du hast mich als Sparing-Partner an deiner Seite, um dir die nötige Sicherheit zu geben, die du benötigst.

Wenn du dein Zeil erreicht hast, wirst du so unsagbar stolz auf dich und dein Kind sein und dich wahrscheinlich fragen, warum du so lange gewartet hast, diesen Weg zu gehen.

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